3 Wochen durch Malaysia – Teil 1

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In diesem Beitrag  erzähle ich Euch von meiner Reise durch Malaysia.* Mitte Dezember 2018 landete ich in Kuala Lumpur und reiste 3 Wochen mit Handgepäck durch’s Land. Bis dato war ich noch nie in Asien und hatte auch keine Backpacking Erfahrung. Entsprechend aufregend war alles. 😉  Was ich erlebte, lest ihr hier.


Die einzelnen Stationen im Überblick:

Halbinsel: Kuala Lumpur – Jerantut (Taman Negara)- Tanah Rata (Cameron Highlands) – Georgetown (Penang) – Teil 1

Borneo: Kuching (Bako Nationalpark) – Kudat (Tip of Borneo) – Kota Kinabalu – Mulu (Nationalpark Gunung Mulu) – Miri – Teil 2

 


Station 1: Kuala Lumpur

Mitte Dezember kam ich, nach meinem 300 Stunden TTC in Indien, in KL an. Das war nach der Idylle in Palolem ein ganz schöner Kontrast. Laut und voll – Großstadt eben. Und ganz ehrlich, ich hatte mir von KL mehr versprochen. Irgendwie sprang der Funke nicht richtig über und somit war ich auch nicht traurig, als es schon bald weiterging.

 


Station 2: Jerantut (Taman Negara)

Mit dem Trans Malaya Express ging es in einer 3-stündigen Busfahrt weiter nach Jerantut. Dort erwartete mich das erste von drei Dschungelabenteuern. Taman Negara, was übersetzt einfach Nationlpark heißt,  ist ein 4,3 km² großer tropischer Dschungel, welcher das älteste Waldgebiet der Erde beheimatet (ca. 130 Millionen Jahre).  Das sind ja schon mal beeindruckende Zahlen.

Auf Reisen muss es bei mir auch immer ein bisschen Action geben. In diesem Fall bedeutet das dann, bei 90% Luftfeuchtigkeit und 30°C, über Stock und Stein, die örtliche Pflanzen- und Tierwelt zu bestauen.

In diesem riesigen Areal kann man Tagestouren oder auch mehrtägige Wanderungen unternehmen. Es gibt ausgebaute, genauso wie unbefestigte Wege. Egal welche man wählt, die Blutegel sind schon da. Jede Menge davon! Da darf man nicht zimperlich sein. Die sind überall, äußerst fix und „angriffslustig“.

Die Bedingungen vor Ort verlangen einem schon einiges ab und sind nicht vergleichbar mit einer herkömmlichen Wanderung. Es ist schon ein kleiner Abenteuertrip. In jedem Fall bin ich hier auf den Geschmack gekommen und wollte gerne noch weitere Nationalparks sehen.


Station 3: Tanah Rata (Cameron Highlands)

Vom Nationalpark ging es im Minibus, in einer sehr rasanten (!) 3-stündigen Fahrt, weiter nach Tanah Rata. Diese Stadt liegt auf rund 1.500 Höhenmetern, womit die Fahrt unendlich viele Serpentinen beinhaltete und mich schon nervös nach einer Spucktüte fahnden ließ. Ohne diese jedoch gebrauchen zu müssen, erreichte ich die berühmten Teeplantagen der Cameron Highlands.

Dieses Gebiet ist gerade bei Touristen äußerst beliebt. Im Dezember sind in Malaysia noch die „großen Schulferien“, so dass ich überwiegend lokale Touristen getroffen habe.  Davon aber sehr viele! 😉 Auf den Straßen von Tanah Rata drängten sich, auf den engen und verschlungenen Straßen, somit unzählige Menschen und Autos.

Um die Teeplantagen zu sehen, buchte ich eine geführte Tour im Geländewagen. Was auf den gefährlich schmalen und doch zweispurigen (!) Straßen absolut Sinn macht. Zunächst ging es hinauf zum „Mossy Forest“, der aufgrund seiner Höhenlage und dortigen Wetterbedingungen, eine Vielzahl an Moosen beheimatet und als sehr schützenswert gilt.

Und ja, ich trage weiße Turnschuhe. 😉 Das waren aber ganz alte, abgetretene, die für diese Reise ihren letzten Dienst angetreten haben. Anschließend ging es weiter zu den Teeplantagen. Die Weite und der Blick über die hügelige Landschaft sind beeindruckend und absolut sehenswert.


Station 4: Georgetown (Penang)

Da Weihnachten kurz vor der Tür stand, wollte ich gerne etwas Entspannung und Beach Life. Deshalb entschied ich mich, auf die westlich gelegene Insel Penang zu reisen. Passenderweise gibt es von Tanah Rata eine direkte Busverbindung. In den Überlandbussen habe ich mich immer wohl und sicher gefühlt. Nach 5,5 Stunden war ich dann auf der Fähre, um nach Georgetown, überzusetzen.

Von dort ist Batu Ferringhi der nächstgelegene Strand , der mit paradiesisch anmutenden Bildern im Netz zu finden ist. Ich wähnte mich an Heilig Abend schon an einem malerisch schönen Ort. Die Bilder oben lassen dies auch vermuten.

Leider ist der Strand – zumindest für mich – eine Enttäuschung. Total überlaufen, dröhnend laute Jet Skis, Banana Boats und Paraglider. Dazu noch schlechte Wasserqualität und (Plastik-)Müll. Das war keine schöne Weihnachtsüberraschung. 😦 Nach langem Suchen fand ich doch noch ein kleines Fleckchen, das etwas Ruhe und Entspannung bot.

In Georgetown selbst lag mein Hostel etwas außerhalb vom Stadtkern. Das wurde mir bewusst, als ich auf der Suche nach dem angepriesenen Weltkulturerbe war. Zumindest in meiner Gegend war davon nichts zu sehen und ich zweifelte schon an den ganzen positiven Blogbeiträgen im Netz.

Schlussendlich habe ich den charmanten Teil dann doch noch gefunden. In den engen Gassen finden sich kleine Geschäfte und Restaurants, die zum Stöbern und Verweilen einladen. Zudem gibt es jede Menge Street Art zu entdecken.

Im zweiten Teil geht es weiter mit meiner Reise auf Borneo.

 


*Ich habe diese Reise zusammen mit meinem Partner gemacht, werde den Reisebericht jedoch in der Ich-Form schreiben.
Dieser Artikel enthält Werbung und Verlinkungen.

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